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Pränataldiagnostik (Vorgeburtliche Diagnostik)

Beratung vor, während und nach Pränataldiagnostik
Sie wollen alles für die Gesundheit Ihres Kindes tun. Ihre Ärztin / Ihr Arzt bietet Ihnen im Rahmen der Schwangeren-Vorsorge verschiedene Untersuchungen an. Sie werden dabei z.B. über Ultraschalluntersuchungen, Bluttests, Fruchtwasseruntersuchung und Behandlungsmöglichkeiten informiert.
Vor der Auswahl der diagnostischen Verfahren wird Ihre Ärztin / Ihr Arzt ausführlich mit Ihnen darüber sprechen. Danach bleiben jedoch oft noch viele Fragen und persönliche Unsicherheiten. Mit Ihren Fragen müssen Sie nicht alleine bleiben.
In unserer staatlich anerkannten Beratungsstelle können Sie sich und ihr Partner mit allen Fragen an unsere geschulten Beratungsfachkräfte wenden.

Vor der Pränataldiagnostik

Wir begleiten Sie auch schon während der Wartezeit auf das Untersuchungsergebnis.
Wenn der Arzt eine Untersuchung zur Pränataldiagnostik vorschlägt, dann stellen sich häufig Fragen:
    -    Möchte ich das Risiko, das mit der Untersuchung verbunden ist, eingehen?
    -    Welche Konsequenzen würde ich aus einem auffälligen Befund ziehen?
    -    Was bedeutet es für mich, wenn ich von einer Erkrankung/Behinderung meines Kindes
          erfahre?
    -    Welche Entscheidungen kämen auf mich zu?
    -    Wie geht mein Mann / Partner mit der Diagnose um?
    -    Welche Auswirkungen hat meine Entscheidung auf meine Partnerschaft?
    -    Welche anderen Untersuchungen gibt es und wie lange dauert es bis ich einen Befund erhalte?



Nach der Diagnostik
Sie haben von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt erfahren, dass Ihr ungeborenes Kind krank oder behindert ist. In seltenen Fällen kann die Behinderung des Kindes sich für Sie als so schwerwiegend darstellen, dass Ihre körperliche und seelische Gesundheit gefährdet sein kann. In diesem Fall wird Ihr Arzt mit Ihnen besprechen, ob eine medizinische Indikation für einen Schwangerschaftsabbruch gestellt werden muss.
Dabei spielt Ihre Entscheidung eine große Rolle.

Möglicherweise empfinden Sie nun Angst, Enttäuschung, Wut und Trauer und fragen sich:
    -    Kann ich dieses Kind so annehmen?
    -    Wer wird mich in dieser Situation verstehen und unterstützen?
    -    Wie wird meine Umgebung reagieren?
    -    Welche Hilfen und Behandlungsmöglichkeiten stehen mir zur Verfügung?
    -    Wie verarbeite ich die neue Situation?
    -    Wie wird mein Alltag mit dem Kind aussehen?
    -    Wie kann ich mich- uns auf die Geburt vorbereiten?
    -    Was geschieht bei einem Abbruch durch medizinische Indikation?
    -    Wie kann ich von meinem Kind Abschied nehmen?
    -    Wie finde ich/finden wir Kontakt zu ähnlich betroffenen Familien und Selbsthilfegruppen?

Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Entscheidung!



Um Ihnen in dieser Situation und darüber hinaus umfassend helfen zu können, arbeiten wir eng zusammen mit:
    -    niedergelassenen Gynäkologinnen/Gynäkologen
    -    Praxen für Pränatalmedizin
    -    Krankenhäusern
    -    Hebammen
    -    Humangenetischen Instituten
    -    Behindertenverbänden und –einrichtungen
    -    Frühförderstellen
    -    Selbsthilfegruppen
    -    Seelsorgerinnen und Seelsorger
    -    Selbsthilfegruppen

Auf Wunsch begleiten wir Sie auch bei Verlust Ihres Kindes.

Für Fragen und zur Terminvereinbarung nehmen Sie bitte per Telefon oder E-Mail mit uns Kontakt auf.